Die Waldorfpädagogik geht auf den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, zurück; seine Erkenntnisse über die Entwicklungspsychologie fließen in die Praxis der Pädagogik vom Kindergarten bis zum Schulabschluss ein.

Grundpfeiler der Waldorfpädagogik im Kindergartenalter sind Nachahmung und Rhythmus.

Die Erzieherinnen sind der Pol, den alles was sie tun und wie sie es tun, wirkt sich auf die Kinder, ihr Fühlen, Denken und Wollen aus.

Phantasie und Kreativität haben einen hohen Stellenwert.

 

Das Spielzeug wird so einfach wie möglich gehalten! - das Gesicht der Puppen beispielsweise ist nur angedeutet; aus Steinchen, Wolle, Hölzern wird Spielzeug hergestellt. (Prinzip: wenig ist oft mehr)

Das Kind nimmt mit allen Sinnen wahr.

Der Wald als Lebensraum bietet seine eigenen Möglichkeiten mit Hölzchen, Stöckchen, Blättern, Moos und Farn.

Das Kind kann dabei das Spielzeug an seine jeweilige Spielsituation anpassen, wobei seine Sinne und seine Wahrnehmung gefördert werden.

Gleichzeitig wird dadurch die Kommunikation der Kinder untereinander angeregt, da sie erklären müssen, was sie in ihrem Spielzeug gerade sehen.

Christliche Feste haben einen hohen Stellenwert in unserem Kindergarten.

Ebenso eingebettet in den Jahreslauf - die Frühling-, Sommer- und Herbstfeste.

Sie werden teilweise mit den Eltern, manchmal gemeinsam mit allen Gruppen oder in den einzelnen Gruppen gefeiert.

Genauso wichtig wie der Jahresrhythmus ist der Wochen- und Tagesrhythmus in unserem Kindergarten.

Das bedeutet, dass jeder Wochentag eine besondere Aktivität und somit einen eigenen Charakter hat.

Auch der Tagesablauf ist rhythmisch gestaltet, es wechseln sich strukturiertes Spiel und Freispiel ab.

Der wiederkehrende Rhythmus gibt den Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit in dieser doch eher unrhythmischen Zeit.