Eurythmie ist eine Art Lautmalerei mit dem Körper, denn sie setzt Sprache und Musik in Bewegung um.

Sie fördert die Geschicklichkeit, lässt Sinn-Zusammenhänge durch Musik sichtbar werden.

 

Jeweils eine ganze Kindergartengruppe macht Eurythmie, wobei auf verschiedenen Niveaus gearbeitet werden kann.

Durch den ganzheitlichen Ansatz wirkt sie sozial integrierend und fördert gleichzeitig die Konzentration, denn sich Bewegungsformen zu merken und nachzuahmen, schult das Orientierungs- und Differenzierungsvermögen.

Damit wird das musikalische Empfinden gefördert und der Grundstein für die spätere Intelligenzleistung gelegt.

Eurythmie wird oft zur Unterstützung bei logopädischen Schwierigkeiten hinzugezogen.

Sie wirkt also auch stark auf die Sprache.

Die Ausdrucksfähigkeit der Kinder wächst sowohl unter Ästhetischen als auch kommunikativen Gesichtspunkten.

Die Kinder erkennen und laufen Rhythmen und daraus resultierende Formen, Sprache und Bild formen den Raum neu.

Die Burgzinnen können z.B. als Vierecke gelaufen werden.

Das Kind erkennt sich in der Welt (stampfender Riese, trippelnder Zwerg) und erlebt sich in sinnvollen Bewegungen.

Der Rhythmus und die Bilder stärken seelisches Erleben, geben dem Kind den Raum, den es braucht, um die Welt erleben zu können und um lernen zu wollen.

Einfache geometrische Formen bekommen so lebendige Bewegung.

Klang wird für das Kind unabhängig von seiner intellektuellen Intelligenz sinnlich erfahrbar.

Die Eurythmie setzt die Konzentration frei, sich den vielfältigen Lernaufgaben zu widmen.