Hallo, ich möchte mich an dieser Stelle kurz vorstellen:

Ich bin 1970 in Kirn geboren und in einem kleinen Hunsrück Dörfchen aufgewachsen.

Das Spielen und das "Umherstrolchen" in Wald und Wiesen waren für mich als Kind und später als Jugendliche eine wunderschöne Selbstverständlichkeit.

1988 wurde meine Tochter Sarah geboren und nach dem Abitur zog ich mit ihr nach Trier.

Ich studierte zunächst Lehramt an Realschulen, entschied mich dann später aber für den Weg der Diplom-Pädagogik.

Die Soziale Arbeit mit Ausländer/innen, die pädagogische Arbeit mit behinderten und psychisch kranken Menschen und die Arbeit im Kindergarten waren die für mich die prägensten Arbeitsfelder.

1999 kam mein Sohn Janek zur Welt.

Um ihm eine lebensfrohe und lebendige Umgebung zu ermöglichen, arbeitete ich mit einigen anderen Müttern, die dieses Anliegen teilten, in einer selbstverwalteten Krabbelstube als Betreuerin.

Für unsere Kinder rückte die Zeit des Kindergartens näher und immer deutlicher zeigte sich, dass wir unseren Kindern gerne eine Kiga-Alternative angeboten hätten, in der das "Natur erleben" zusammen mit einer lebensbejahenden Pädagogik spürbar werden sollte.

Eine denk- und lebbare Alternative stellte für uns die Idee eines Waldkindergartens dar, allerdings mussten wir bald erkennen, dass die Gründung eines Waldkindergartens unseren eigenen Kindern nicht mehr viel gebracht hätte.

Die Idee ist geblieben.

Ich erlebe heute als Erzieherin im Waldkindergarten, wie richtig wir damals lagen.

Ich spüre täglich, welch elementar wichtige Rolle das Erleben und Leben in der Natur für Kinder spielt.

Ich empfinde die Kinder "am richtigen Ort".

Die Arbeit im Waldkindergarten gibt mir selbst eine große Freude und zugleich Ruhe und ich habe das sichere Gefühl, dass es "unseren" Kindern auch so geht...